Beachvolleyball: Borger und Sude in Tschechien nach Vorrunde ausgeschieden

Das Beachvolleyball-Nationalteam Karla Borger/Julia Sude scheidet beim Vier-Sterne-Turnier im tschechischen Ostrava bereits in der Vorrunde aus – so wie alle anderen deutschen Frauenteams auch.

(red/tob) Das haben sich viele ganz anders vorgestellt. Der Auftritt beim Vier-Sterne-Turnier in Ostrava, der drittgrößten Stadt Tschechiens, ist einer zum Analysieren, zum daraus Lernen, und dann zum schnell Abhaken geworden. Nach zwei Niederlagen in der Pool-Phase war für das Nationalteam Karla Borger/Julia Sude Schluss, genauso wie für alle anderen deutschen Frauenteams. Dass keines der sonst so starken deutschen Top-20-Teams die K.o.-Phase erreichte, ist sicherlich ein Novum in der jüngeren Geschichte der World Tour.

Beim Start in das Turnier mit seiner einzigartigen Atmosphäre auf den Courts mitten auf dem Industriedenkmal der einstigen Kohle-, Eisen- und Stahlindustriestadt, lagen Borger/Sude im sich plötzlich offenbarenden Trend: Alle deutsche Frauenteams hatten ihr Auftaktmatch verloren. Trotz einem tollen Start gegen die Amerikanerinnen Kelly Claes/Sarah Sponcil mit 21:11, reichte es am Ende nicht. Das für die DJK TuSa 06 Düsseldorf startende Duo unterlag nach 47 Minuten mit 1:2 (21:11, 20:22, 11:15).

Karla Boger und Julia Sude | Foto: FIVB

Karla Boger und Julia Sude | Foto: FIVB

Das zweite Pool-Spiel gegen die Tschechinnen Michaela Kubickova/Michala Kvapilova, die ebenfalls ihr Auftaktmatch verloren hatten, wurde damit zum ersten K.o.-Spiel. Siegen, oder fliegen? Auf dem CenterCourt, umzingelt von Hochöfen und anderen Stahlindustrie-Ruinen, reichte es trotz einem wiederum souveränen ersten Satz erneut nicht zum Sieg. Das deutsche Nationalteam kassierte nach 48 Minuten mit 1:2 ( 21:14, 19:21, 11:15) die zweite Niederlage, und schied dadurch aus.

„Zu wenig Druck im Aufschlag, und zu viele nicht genutzte Chancen während des Spielverlaufs haben uns die Siege gekostet“, fasste Trainer Igor Prielozny vor Ort zusammen. Für Sportdirektor Dr. Burkhard Sude war der Turnierverlauf wieder einmal ein deutlicher Hinweis darauf, wie eng doch die Weltspitze beieinander liegt. „Wenn man nicht konstant zu 100 Prozent fokussiert ist, spielt einen der Gegner aus. Eigentlich kannten wir die Tschechinnen, die sich dann aber vor heimischen Publikum richtig in einen Rausch gespielt haben.“ Mit einem 25. Platz reist das Team nun wieder zurück nach Deutschland.

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