Eishockey: Letztes Rebels-Aufgebot bleibt am Wochenende erfolglos

(red/WK) An ihrem letzten Doppelspieltag in dieser Saison blieben die Stuttgart Rebels punktlos. Der durch Verletzungen weiter ausgedünnte Kader musste sich am Freitagabend beim Heimspiel gegen die Zweibrücken Hornets mit 4:7 und tags darauf in Freiburg knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Zu den beiden Verletzten aus dem Heilbronnspiel vor Wochenfrist, Christopher Mauch und Goalie Jannis Ersel, gesellten sich beim Training am Mittwoch noch Kapitän Tim Becker und Verteidiger Tomas Bako. Um wenigstens mit drei Sturmreihen antreten zu können, kamen Miroslav Hudak und 1b-Spieler Lukas Borchert (erstes Regionalligaspiel!) zum Einsatz.

Noch einmal hatten 478 Zuschauer die Stadiontore passiert. Angesichts der nicht zufriedenstellenden Tabellensituation ein sehr respektabler Wert, der zeigt, dass das Stuttgarter Publikum die Anstrengungen von Mannschaft und Verantwortlichen zur Weiterentwicklung einzuschätzen und zu würdigen vermag. Leider nahm das Spiel nicht den von Rebels-Seite gewünschten Verlauf.

Obwohl sich die Mannschaft ein optisches Übergewicht erarbeitete, war die einzige Ausbeute im ersten Spielabschnitt zwei Treffer ans Zweibrücker Torgestänge, während die Gäste sehr effizient ihre beiden Tormöglichkeiten ausnutzten. Maximilian Dörr und Dan Radke stellten früh auf 0:2.

Archivbild: Aus dem Spiel der Rebels gegen Schwenningen | Foto: Rebels

Archivbild: Aus dem Spiel der Rebels gegen Schwenningen | Foto: Rebels

Dasselbe Bild bot sich den Zuschauern im zweiten Drittel. Engagierte Rebellen verdauten den dritten Gegentreffer durch Marc Lingenfelser recht schnell, Lukas Kubek verkürzte in der 25. Spielminute auf 1:3. Die Rebels waren nun am Drücker, das Tore schießen übernahmen ab der 31. Minute allerdings die Zweibrücker Minimalisten mit einer fast perfekten Chancenverwertung. Dörr, Fabian Fellhauer und Marco Trenholm sorgten für lange Gesichter auf Stuttgarter Seite.

Zum letzten Drittel tauschten beide Teams die Torhüter, was die Rebels bis zur 46. Spielminute zu zwei Treffern durch Jesper Leis und Lukas Willer nutzen konnten. Eine Auszeit der Gäste schien zuerst zu fruchten, denn Radke stellte postwendend den alten Abstand wieder her. Nach dem vierten Stuttgarter Tor durch Kubek kurz darauf hatte der Zweibrücker Coach genug gesehen und sorgte mit einem erneuten Torhüterwechsel wieder für mehr Ruhe in seiner Defensivabteilung.

Eine weitere Ergebnisverbesserung gelang den Rebellen in der Folge nicht mehr und sie mussten somit eine weitere Niederlage quittieren.

Tags darauf hatte sich die Personalsituation weiter verschlechtert, da mit Ben Daubner und Lukas Borchert zwei weitere Spieler ausfielen. Für den verhinderten Miro Hudak stellte sich der angeschlagene Michal Bako trotz Verletzung zur Verfügung. Trotzdem wäre ein Sieg in Freiburg durchaus des Möglichen gewesen.

Bis ins letzte Drittel hinein hatte die von Lukas Kubek in der 10. Spielminute erzielte Führung der Rebels Bestand, ein nicht gegebenes Tor und zwei weitere Metalltreffer verhinderten einen weiteren Ausbau der Führung. Im letzten Drittel fehlte der Mannschaft dann wohl letztendlich die Kraft, angesichts von zwei Spielen binnen 22 Stunden bei einem minimal besetzten Kader durchaus verständlich.

Den zwischenzeitlichen Ausgleich nach zwei Freiburger Gegentreffern zu Beginn der Schlussabschnitts konnte Silas Abert zwar noch einmal egalisieren, nach dem dritten Freiburger Treffer musste man schließlich ein weiteres Mal unter Wert besiegt und punktlos die Heimreise antreten.

Stuttgart Rebels – Zweibrücken Hornets
4:7 (0:2/1:4/3:1)

0:1 (03:14) Dörr (M. Trenholm/Radke)
0:2 (08:43) Radke (Büstle)
0:3 (21:07) Lingenfelser (Fellhauer)
1:3 (24:32) Kubek (Hudak/Daubner) PP1
1:4 (31:03) Dörr (M. Trenholm/Essig) PP1
1:5 (35:50) Fellhauer (Werth/Essig)
1:6 (39:52) M. Trenholm (Dörr/Brüstle)
2:6 (42:25) Leis (Abert/Eisele)
3:6 (45:40) Willer (Hudak/Daucik)
3:7 (46:02) Radke (Dörr/M. Trenholm)
4:7 (47:53) Kubek (Hudak/Daucik)

Strafen: 6 / 12
Zuschauer: 478

EHC Freiburg – Stuttgart Rebels
3:2 (0:1/0:0/3:1)

0:1 (09:47) Kubek (Daucik)
1:1 (42:22) Rutschte (Brug)
2:1 (45:38) Zehner (T. Bräuner) PP1
2:2 (51:10) Abert (Kubek) SH1
3:2 (56:47) T. Bräuner (T. Linsenmaier/Zehner)

Strafen: 4 / 8
Zuschauer: 37

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Auf der Website der Stuttgart Rebels finden Sie weitere Informationen.

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