Fechten: Lindemann bester TSG’ler beim Weißen Bär in Berlin

(red/JW) Der Weißer Bär in Berlin zählt zu dem größten und besten internationalen Qualifikationsturnier in Deutschland. Am vergangenen Wochenende trafen 220 Fechter aus ganz Europa in Berlin, um den Sieger auszufechten. Dabei auch fünf Reutlinger TSG-Fechter, die sich sehr achtbar geschlagen haben.

Trainer Therond B. und Lindemann | Foto: TSG Reutlingen

Trainer Therond B. und Lindemann | Foto: TSG Reutlingen

Allen voran Bastian Lindemann, der nach einer 3:3 Vorrunde, sich für das unvollständige 256er KO qualifizierte. Dort behielt er gegen den Franzosen Peignet aus Offenbach die Oberhand. Im Anschließenden 128er KO lief es noch besser. Mit einem ungefährdetem 15:9 Erfolg gegen Meszaros aus Tauberbischofsheim zog der Reutlinger Athlet in die Runde der Besten 64 ein, welche am darauffolgenden Sonntag ausgetragen wurde. Hier hatte Lindemann gegen den Schweizer Nick Hatz zunächst das Gefecht gut im Griff und führte. Im zweiten Drittel des Gefechts verlor er den roten Faden und musste sich schließlich mit 10:15 geschlagen geben und wurde 63.

Mit seiner ersten Teilnahme am Weißen Bär war Max Weise auch zugleich der jüngste Reutlinger Starter. Auch er kam mit einem 3:3 aus der Vorrunde und qualifizierte sich für die Direktausscheidungen. Seinem Gegner Hilmar Reiss vom Heidelberger FC ließ er keine Chance und besiegten diesen deutlich mit 15:8. Allerdings verlor Weise danach gegen den auf Platz 5 geführten der DFB-Rangliste, Samuel Unterhauser. Obwohl Weise zunächst gut mithalten konnte, hatte er mit einer 8:15 Niederlag deutlich das Nachsehen und wurde 98.

Birkenmaier, Weise und Schulze | Foto: TSG Reutlingen

Birkenmaier, Weise und Schulze | Foto: TSG Reutlingen

Der für die TSG startender Friedrichshafener Marco Birkenmaier hatte mit einem 4:2 die beste Vorrunde der Reutlinger vorzuweisen und verpasste nur knapp ein Freilos. In der ersten KO-Runde tat er sich den gegen den Heidelberger Volker Oberkircher schwer. Ein 5:9 Rückstand konnte Birkenmaier zu einem 14:14 drehen. Der letzte Treffer setzte aber der Heidelberger, womit der TSG-Fechter am Ende Platz 130 belegte.

Finn Schulze fand so gar nicht ins Turnier. Obwohl er sich noch knapp für die KO-Runde qualifizierte, war danach auch gleich wieder Schluss. Gegen den Norweger Markus Svend hatte auch er deutlich das Nachsehen und verlor 8:15 und wurde am Ende 176. Gabriel Volk wurde 190. Er konnte in der Vorrunde nur einen Sieg erfechten, was nicht für die KO-Runde reichte.

Platzierungen Herren:
63. Lindemann, Basti (1990)
98. Weise, Max (2001)
130. Birkenmaier, Marco (1999)
176. Schulze, Finn (1999)
190. Volk, Gabriel (2000)

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Zur Website der Fechter des TSG Reutlingen.

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