Handball: Damen Bezirksliga-Derby zwischen Hbi und HSV

Hbi-Damen gehen als Derbysieger vom Platz

HSV Stammheim/Zuffenhausen I – Hbi Weilimdorf/Feuerbach I  19:26 (9:13)

(red/VW) Am Samstagabend reisten die Damen 1 der Hbi Weilimdorf/Feuerbach zum Lokalderby gegen den HSV Stammheim/Zuffenhausen nach Zuffenhausen. Die Nordstuttgarterinnen wollten es auf keinen Fall so spannend machen wie noch im Hinspiel. Die Voraussetzungen waren gut, Trainer Volker Wesseloh konnte auf eine komplette Auswechselbank zurückgreifen.

Derby Bezirksliga Damen: Hbi vs HSV - Szene aus dem Hinspiel | Foto: Hbi

Derby Bezirksliga Damen: Hbi vs HSV – Szene aus dem Hinspiel | Foto: Hbi

Der HSV Stammheim/Zuffenhausen wiederum wollte sich für die knappe Hinspielniederlage revanchieren und zeigte über die gesamte Spielzeit eine bissige Deckung. Die Gäste ließen sich aber nicht verunsichern und zeigten mit der gewonnenen Sicherheit über die letzten Spiele, die bessere Strategie an diesem Abend.
Die Nordstuttgarterinnen waren von der ersten Sekunde des Spiels hellwach und erwischten einen guten Start und gingen mit 0:2 in Führung. Die nächsten Minuten waren dann ein zähes Ringen um jedes Tor, wobei es den Hbi-Damen immer wieder gelang, in Führung zu gehen. Ab der 20. Minute konnten sich die Nordstuttgarterinnen dann leicht mit drei Toren absetzen. Die Abwehr mit Torfrau Daniela Karge funktionierte und die Gastgeberinnen wurden zu schlechten Würfen gezwungen. Im Angriff zeigten die Hbi-Damen gelungene Aktionen, die sie sich mit Toren belohnten. Mit dem Spielstand von 9:13 ging es in die Halbzeitpause.
„Weiter so und nicht nachlassen“ wurde in der Pause besprochen. Die Gäste machten in der zweiten Halbzeit weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Ab der 42. Minute zeigten sich dann kleine Unkonzentriertheiten im Spiel und es nahm nochmals Fahrt auf. Trainer Volker Wesseloh zog die grüne Karte, um seine Spielerinnen auf die letzten 15 Minuten einzustimmen. Die nächsten Minuten waren wieder ein zähes Ringen, keine der beiden Mannschaften wollte den entscheidenden Fehler machen. In der 50. Minute zog Heimtrainer Franco Leanza seine zweite Auszeit, die jedoch wirkungslos verpuffte. In den verbleibenden Minuten konnten die Gastgeberinnen nicht mehr zulegen und das Gästeteam kam durch Tabea Schmidt zu schnellen und leichten Toren. Die Freude über den Derbysieg zum 19:26 war nach dem Schlusspfiff entsprechend groß.
„Eine wirkliche starke Teamleistung haben meine Damen heute gezeigt. Die Abwehr mit Torfrau Daniela Karge funktioniert immer besser und im Angriff zeigen wir uns sehr variabel. Eine solche Leistung über die gesamten 60 Minuten brauchen wir beim nächsten Heimspiel gegen den SC Korb.“ meinte Trainer Volker Wesseloh nach dem Derby.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Daniela Karge (1), Laura Paukner
Feld: Jana Klein (2), Maja Karle, Sophia Sikler (3), Lilli Paul, Sina Engelhardt, Tabea Schmidt (4), Mara Späth, Jenny Klein (6), Valentina Beutel, Mirjana Andric (1), Simone Müller (9/3)
Auf der Bank: Volker Wesseloh

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Mehr Infos zu den Handballern der Hbi Weilimdorf/Feuerbach gibt es auf deren Website.

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