Handball: Schwaches Spiel mit gutem Ausgang für die Hbi

Hbi Damen: Trotz schwachen Spiels, zwei Punkte auswärts mitgenommen

HSK Urbach-Plüderhausen I – Hbi Weilimdorf/ Feuerbach I 22:26 (11:16)

(red/VW) Das Auswärtsspiel am Samstagabend bei der HSK Urbach-Plüderhausen stand für die Damen der Hbi Weilimdorf/Feuerbach unter keinem guten Stern. Gleich auf fünf Spielerinnen musste Trainer Volker Wesseloh auf Grund von gesundheitlichen Ausfällen und aus privaten Gründen verzichten.

Archivbild: Szene aus dem letzten Heimspiel der Hbi-Damen gegen HSK Urbach-Plüderhausen | Foto: Hbi

Archivbild: Szene aus dem letzten Heimspiel der Hbi-Damen gegen HSK Urbach-Plüderhausen | Foto: Hbi

Die ersten fünf Minuten der Partie waren noch ausgeglichen. In den folgenden Minuten folgte dann ein Auf und Ab beim Gästeteam – in der Abwehr nicht konsequent genug und im Angriff zu viele technische Fehler. Dies nutzten die Gastgeberinnen zu einem 3 Tore-Vorsprung zum 6:3 in der zehnten Minute. Es folgte dann eine stärkere Phase der Hbi-Damen, in der sie die nächsten Minuten nutzen konnten, um sich wieder Tor um Tor heran zu spielen. Auch die zwischenzeitliche Auszeit des Urbacher Trainers konnte den Lauf der Nordstuttgarterinnen nicht stoppen. Jana Klein, Simone Müller und zweimal Jenny Klein brachten die Hbi-Farben schließlich in Führung. Bis zur Halbzeit konnte sich das Hbi-Team einen Vorsprung von 5 Toren zum 11:16 herausspielen.

Was dann nach der Pause geschah, konnte Gästetrainer Volker Wesseloh kaum glauben. Innerhalb weniger Minuten verspielte sein Team den Vorsprung – wiederum durch zu viele technische Fehler im Angriff und eine schlechte Abwehrleistung. Beim Stand von 17:17 zog der Hbi-Coach schließlich die Auszeitkarte, um den zwischenzeitlichen Lauf der Gastgeberinnen zu unterbinden und seine Damen neu einzustellen. Dies zeigte umgehend Wirkung. In den folgenden Minuten nutzten die Gäste ihre Torchancen wieder besser aus und die Abwehr stabilisierte sich. Torfrau Malin Raith hielt ihre Mannschaft durch gehaltene, freie Würfe ebenfalls gut im Spiel. Die Nordstuttgarterinnen erspielten sich dann in der Folgezeit bis zur fünfzigsten Minute einen erneuten 2 Tore-Vorsprung zum 20:22 heraus. In den letzten zehn Spielminuten konnten die Urbacherinnen nicht mehr nachlegen und die Hbi-Damen nutzten die verbleibende Spielzeit, um mit einem Endstand von 22:26 den Sieg nach Hause zu fahren.

Simone Müller nach dem Spiel: „Wir haben es uns phasenweise zu schwer gemacht und den Gegner zu leicht aufs Tor werfen lassen. Dennoch haben wir uns weder von den vielen Ausfällen vor dem Spiel noch von den torlosen Phasen während des Spiels beirren lassen und uns als Mannschaft gemeinsam den Sieg erarbeitet.“

Nach drei schweren Auswärtsspielen hintereinander, geht es am 17.11.2018 um 18:00 wieder in der heimischen Hugo-Kunzi-Halle im Lokalderby gegen den HSV Stammheim/Zuffenhausen auf Punktejagd.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Malin Raith
Feld: Kaya König, Mirjana Andric (1), Jana Klein (4), Sina Engelhardt, Tabea Schmidt (1), Jenny Klein (8), Valentina Beutel (5), Simone Müller (7/2)
Auf der Bank: Volker Wesseloh

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Mehr Infos zu den Handballern der Hbi Weilimdorf/Feuerbach gibt es auf deren Website.

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