Handball: Hbi W/F trotz guter Leistung knapp am Halbfinale vorbei

(red/SW) Auch die männliche D2 der Hbi Weilimdorf/Feuerbach nahm am Turnier in Oppenweiler teil. Nach einem abendlichen Vorort-Training im Freien und ein bisschen freier Zeit war für die Jungs aus Stuttgart gegen 23.30 Uhr Zeltruhe angesagt. Nach einer durch feiernde umliegende Mannschaften sehr kurzen und unruhigen Nacht, waren die Trainer und ihr Team bereits früh wach und absolvierten noch eine kleine Trainingseinheit. Nachdem die letzten, nicht übernachtenden Jungs, angekommen waren ging es gegen 14.00 Uhr gleich in die erste Partie gegen den HSG Sulzbach/Murrhardt.

Da die Hbi durch krankheitsbedingte Ausfälle anders aufgestellt war, kamen sie nur langsam ins Spiel. Im Angriff wurden anfangs viele Chancen vergeben und einige Fehlpässe gespielt. Die Abwehr arbeitete zu wenig miteinander. Nach dem Seitenwechsel kam das Team aus dem Stuttgarter Norden immer besser ins Spiel, es wurde sich mehr freigelaufen und somit einige Torchancen erarbeitet. Die Mannschaft kämpfte sich, trotz der starken Hitze, Tor für Tor nach vorne und konnte das Spiel am Ende für sich entscheiden.

Nach einer kurzen Erholungsphase stand das Spiel gegen das starke Team des HSG Marbach/Rielingshausen, welche später den zweiten Platz des Turniers belegten, an. Die Hbi konnte anfangs noch mithalten, doch durch viele Fehlpässe und Unsicherheiten in der Abwehr gab das Team das Spiel aus der Hand und somit konnte die HSG das Spiel für sich entscheiden.

Die männliche D2-Jugend der Hbi nachtaktiv in Oppenweiler | Foto: Hbi

Die männliche D2-Jugend der Hbi nachtaktiv in Oppenweiler | Foto: Hbi

Im dritten Spiel traf die Hbi auf die Spieler der Handballregion Bottwar. Die Abwehr arbeitete besser, redete mehr miteinander und konnte somit einige Torchancen vereiteln bzw. den Ball bereits im Aufbau des Angriffs abgreifen und Tempogegenstöße laufen. Der Aufbau im Angriff wurde besser, die Pässe schneller und präziser. Es wurde sich viel mehr freigelaufen und miteinander gespielt und geredet. Dies spiegelte sich im Ergebnis wider. Leider gab es gegen Ende einen verletzungsbedingten Ausfall, was die Spieler kurz verunsicherte. Die Nordstuttgarter erholten sich jedoch schnell und konnten das Spiel letztendlich für sich entscheiden.

Als letzter Gegner stand der Gastgeber HC Oppenweiler Backnang auf dem Feld. Da die Hbi aufgrund der Verletzung eines Spielers ungewohnt aufgestellt war, tat sie sich schwer ins Spiel zu kommen. Auch die Hitze machte sich immer mehr bemerkbar. Zu oft stimmte die Abstimmung und Zusammenarbeit in der Abwehr nicht. Das Glück war nicht auf Seiten der Hbi, denn gut ausgespielte klare Torchancen ließen sich nicht verwandeln, auch wenn die Mannschaft kämpfte und kämpfte. Der durch die Verletzung im vorherigen Spiel angeschlagene Spieler, kam aufs Feld zurück, gab sein Bestes und konnte noch ein paar Tore machen. Die Hbi fand nicht mehr ins Spiel und verlor am Ende mit fünf Toren. Durch das verlorene Spiel wurde der Einzug ins Halbfinale von den Jungs aus dem Stuttgarter Norden damit knapp verpasst.

Trotz des Schlafdefizites, krankheitsbedingter Ausfälle und der enormen Hitze hat die Mannschaft sich im Hinblick auf die vergangenen Turniere wieder ein bisschen gesteigert und Teamgeist bewiesen. Es war eine gute Leistung, das Team hat Kampfgeist und Zusammenhalt bewiesen und kann zufrieden auf dieses Turnier zurückblicken.

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Mehr Infos zu den Handballern der Hbi Weilimdorf/Feuerbach gibt es auf deren Website.

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