Ringen: SG Weilimdorf erfüllt die Pflichtaufgabe

Ringen Oberliga: Ungefährdeter Sieg in Neckarweihingen

KSV Neckarweihingen I – SG Weilimdorf I 12:24
KSV Neckarweihingen II – SG Weilimdorf II 7:26

(red/SS) Die Oberliga-Ringer der SG Weilimdorf sind weiter unbesiegt in dieser Saison. Gegen den Tabellenletzten vom KSV Neckarweihingen konnte man auswärts einen deutlichen 12:24-Sieg einfahren.
Bereits vor dem Kampf machte der Hallensprecher deutlich, dass man sich gegen den Gast aus Weilimdorf eigentlich keine Chancen ausrechnet und bezeichnete die Nord-Stuttgarter sogar als „Aufstiegskandidat“.

Die "Wölfe" beim Auswärtskampf in Neckarweihingen | Foto: SGW

Die „Wölfe“ beim Auswärtskampf in Neckarweihingen | Foto: SGW

Doch ganz so einfach wurde es dann doch nicht. Bereits im ersten Kampf musste Fliegengewichtler Paul Heiderich (SGW) die Klasse seines Gegenübers Ramaz Darchidze eingestehen. Der Neckarweihinger gewann durch technische Überlegenheit und holte damit die ersten vier Mannschaftspunkte (TÜ 4:0). Auch im folgenden Schwergewichtskampf reichte es nicht für einen SGW-Sieg. Max Hubl zog mit 2:1 den kürzeren gegen Radu Hohberg (PN 1:0, Zwischenstand 5:0).
Für die ersten Weilimdorfer Punkte sorgte Catalin Vitel, der gewohnt souverän und sehr aktiv gegen Johann Penner auftrat. Nach knapp vier Minuten gelang Cata beim Stande von 13:6 ein Schultersieg (SS 0:4, 5:4). Richtig Pech hatte im Anschluss Hikmet Akyol, der gegen Przemslaw Maczak kurz vor dem Ende verletzungsbedingt aufgeben musste. Bis dahin hatte er gut gegen den Halbschwergewichtsringer der Neckarweihinger mitgehalten (AN 4:0, 9:4). Für den Anschluss sorgte Leichtgewichtler Feim Gashi, der gegen Maximilian Schroth keinerlei Probleme hatte und in weniger als vier Minuten durch technische Überlegenheit gewann (TÜ 0:4, 9:8).
Nach der Pause konnte Lucas Lazogianis die Weilimdorfer erstmals in Führung bringen. Gegen Ernst Pfahl brauchte er gerade einmal zwei Minuten für den Sieg durch technische Überlegenheit (TÜ 0:4, 9:12). Und auch Alexej Nagornij in der Klasse bis 71 kg holte konsequent Punkt für Punkt. In Runde zwei gelang ihm dann sogar ein Schultersieg gegen Benedikt Glock (SS 0:4, 9:16).
Danach schöpfte die Heimmannschaft noch einmal kurz Hoffnung: hier war Alexander Jakob (KSV) in die Gewichtsklasse bis 80 kg aufgerückt und machte es Janos Sepeczan (SGW) sehr schwer. In einem technisch hochklassigen Kampf musste sich der Neu-Weilimdorfer schließlich mit 9:1 Punkten geschlagen geben (PN 3:0, 12:16). Damit waren die Gastgeber wieder kurz in Schlagdistanz – aber wirklich nur kurz. Der ungarische Neuzugang Csaba Vida brauchte gerade einmal 30 Sekunden für seinen Schultersieg gegen Marcel Biskupek (SS 0:4, 12:20).
Damit war die Begegnung entschieden, aber Alexander Zentgraf packte noch einen drauf. Sein Gegenüber Marcel Gabriel (Neckarweihingen) stand von Beginn an auf verlorenem Posten und nach weniger als 100 Sekunden stand Alex als Sieger durch technische Überlegenheit fest (DQ 0:4, 12:24).

Noch deutlicher machte es zuvor die SGW II in der Landesklasse: mit 7:26 wurde die KSV Neckarweihingen II abgefertigt, dabei konnte man sieben von neun Kämpfen gewinnen.

Die Kämpfe im Einzelnen:
Freistil     57  Levi Ulamec       Paul Laible   0:4  TÜ  5:20
Gr.-röm.     61  Emre Sagir        Marco Hanke   0:3  PS  2:12
Freistil     66  Khagani Abbasov   Florian Bohn  0:3  PS  8:16
Gr.-röm.     71  Sebastian Zak     Lukas Laible  0:4  SS  0:5
Freistil     75  o.G.              Samir Yarzada 0:4  KL  0:0
Gr.-röm.     80  Marcel Biskupek   Burak Güclü   4:0  SS  4:4
Freistil     86  Tobias Ulamec     Stefan Vogt   3:0  PS  8:0
Gr.-röm.     98  Michael Acman     Kim Werkle    0:4  TÜ  0:16
Freistil    130  Keven Szulderits  Daniel Möbius 0:4  TÜ  0:16

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Am Doppelkampftag rund um den Feiertag hat die SGW den Tabellendritten Nendingen und den Tabellenführer Aichhalden zu Gast.
Selbst mit der makellosen Bilanz von drei Siegen in drei Kämpfen und dem zweiten Tabellenplatz werden diese beiden Kämpfe packende Duelle, bei dem es richtungsweisende Ergebnisse im Kampf um den Aufstieg geben wird.
Zuerst kommt das Team vom ASV Nendingen, gegen die es letztes Jahr zwei deftige Niederlagen gab, da das Team den Weilimdorfern einfach nicht lag. Doch dieses Jahr ist der Kader beider Teams verändert und die Weilimdorfer wissen, dass es dieses Jahr ein 50:50 Kampf wird – Kleinigkeiten werden über Sieg und Niederlage entscheiden. Kampfbeginn in der Weilimdorfer Lindenbachhalle ist am 3. Oktober um 17 Uhr.
Am darauffolgenden Samstag kommt dann der absolute Titelfavorit vom AB Aichhalden nach Weilimdorf. Hier gehen die „Wölfe“ als Außenseiter ins Rennen, jedoch können sie mit kleinen Überraschungen und dem Heimvorteil vielleicht eine Überraschung landen. Ganz chancenlos wird die SGW auch hier nicht sein. Kampfbeginn ebenfalls in der Weilimdorfer Lindenbachhalle ist um 19:30 Uhr.
Die zweite Mannschaft ist am Donnerstag kampffrei und ringt am Samstag im Vorkampf gegen die TSG Nattheim II. Hier wird das junge Team als klarer Favorit in den Kampf gehen, Kampfbeginn ist um 17:30 Uhr.
Die Ringerabteilung hofft auf die Unterstützung zahlreicher Fans!

Mehr Berichte über die Ringer bei SNordsport finden Sie hier.

Mehr Infos auch auf der Website der Weilimdorfer Ringer.

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