Schach: U20-Mädchen des SV Wolfbusch sind Deutscher Rekordmeister

(red/JH) Zwischen Weihnachten und Silvester werden traditionell die Deutschen Meisterschaften für Jugendmannschaften ausgetragen. In der Altersklasse U20 weiblich, die 1991 eingeführt wurde, war der Schachverein Stuttgart-Wolfbusch in den vergangenen zehn Jahren sehr erfolgreich. Nach vier Titeln in den Jahren 2007 und 2009 bis 2011 gehörte 2018 die „nächste Generation“ mit Zhuoling Li, Sabrina Ley (Gastspielerin vom SV Turm Lahnstein aus Rheinland-Pfalz), Jacqueline Kobald und Anna Liu zum Favoritenkreis.

Das Team des SV Wolfbusch v.l.n.r.: Jacqueline Kobald, Anna Liu, Sabrina Ley, Zhuoling Li | Foto: SV Wolfbusch

Das Team des SV Wolfbusch v.l.n.r.: Jacqueline Kobald, Anna Liu, Sabrina Ley, Zhuoling Li | Foto: SV Wolfbusch

Obwohl ein sehr enges Titelrennen vor allem mit der SG Solingen (Nordrhein-Westfalen) und TuRa Harksheide Norderstedt (Schleswig-Holstein) erwartet wurde, gelang dem Stuttgarter Quartett ein Start-Ziel-Sieg. Nach vier Mannschaftssiegen zum Auftakt kam es am dritten Tag zu den vorentscheidenden Begegnungen gegen Solingen und Harksheide, die beide bereits Punkte abgegeben hatten.

Die Begegnung gegen Solingen war bis zuletzt völlig offen. Das lag vor allem daran, dass an drei der vier Brettern letztlich diejenige Spielerin gewann, die zunächst deutlich schlechter gestanden hatte. Für die Stuttgarterinnen konnte Jacqueline Kobald nach misslungener Eröffnung noch einen Endspielsieg erringen. Da Zhuoling Li am Spitzenbrett nach solider Partie von einem gegnerischen Fehler profitierte, endete die Begegnung leistungsgerecht mit 2:2.

Gegen Harksheide lagen die Stuttgarterinnen nach einem frühen Fehler zwar schnell mit 0:1 in Rückstand. Nach und nach setzten sich die Süddeutschen aber an den übrigen Brettern durch.

Da Solingen zeitgleich verlor, stand das Team des SV Wolfbusch bereits vor der abschließenden 7. Runde als Deutscher Meister fest. Mit diesem insgesamt fünften Titelgewinn hat der Stuttgarter Verein in der Altersklasse U20 weiblich nun mehr Meisterschaften gesammelt als jeder andere. Die SF Brackel aus Dortmund hatten von 1999 bis 2002 vier Titel in Folge errungen.

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