Tennis: Die Internationalen Württ. Meisterschaften gehen erneut an Tschechien

(red/WTB) Jesika Maleckova (CZE) holt sich bei den Internationalen Württembergischen Meisterschaften in Stuttgart-Stammheim den Titel. Im Endspiel bezwingt die Tschechin ihre russische Gegnerin Ekaterina Kazionova deutlich mit 6:2, 6:0 und ist damit Nachfolgerin ihrer Landsfrau Marketa Vondrusova.

In souveräner Manier hat sich die an drei gesetzte Jesika Maleckova den Titel gesichert. „Ich bin natürlich absolut zufrieden mit diesem Match und der gesamten Turnierwoche. Das war der perfekte Start in das Jahr 2018“, so die 23-Jährige aus dem tschechischen Horovice. Ohne Satzverlust war die an drei gesetzte Nummer 307 der Weltrangliste durch das Turnier marschiert. Im Halbfinale hatte sie dabei Katharina Hobgarski (BASF TC BW Ludwigshafen) mit 6:1, 7:5 bezwungen. Auch im Finale bestimmte sie von Beginn an das Geschehen auf dem Court im Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum des Württembergischen Tennis-Bundes (WTB) in Stuttgart-Stammheim. Nach knapp 40 Minuten Spielzeit hatte sie Satz eins in der Tasche. Zwischendurch hatte sich die 19 Jahre alte Ekaterina Kazionova bereits behandeln lassen, „nach den vielen harten Matches diese Wochen war ich einfach platt und ich konnte nicht mehr richtig dagegen halten. Meine Gegnerin hat jedoch toll gespielt und verdient gewonnen“, sagte die Nummer 474 der Weltrangliste nach der Partie anerkennend.

Nach 62 Spielminuten verwandelte Maleckova schließlich ihren ersten Matchball zum 6:2, 6:0 und jubelte über den Sieg Zu Belohnung kassierte sie ein Preisgeld in Höhe von 2.352 Dollar sowie zwölf Punkte für die Weltrangliste. Tags zuvor war sie schon im Endspiel der Doppelkonkurrenz gestanden, musste sich aber an der Seite ihrer Landsfrau Petra Krejsova den Rumäninnen Raluca Georgiana Serban/Laura-Ioana Andrei in einer sehenswerten Partie mit 0:6, 7:6, 5:10 geschlagen geben.

Ob das Turnier im kommenden Jahr eine Fortsetzung erfährt, ist noch offen. Da es ab 2019 bei 15.000-Dollar-Turnieren keine Weltranglistenpunkte mehr gibt, müsste das Preisgeld auf 25.000 Dollar erhöht werden. „Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Wir werden uns in den nächsten Monaten zusammensetzen und dann abwägen, was wir tun“, so Turnierdirektor und WTB-Verbandssportwart Rolf Schmid zur Zukunft der Internationalen Württembergischen Meisterschaften.

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