Tennis: Württembergische Nachwuchsmeisterschaften

(red/WTB) Im kleinen, aber dafür hochkarätig besetzten Damenfeld zeigten die 13 Teilnehmerinnen guten Tennissport. Die topgesetzte Sophia Hummel (TC Doggenburg) spielte sich dabei souverän ins Halbfinale und traf dort auf Maralmaa Battsooj (TC Bernhausen), die im Viertelfinale die an drei gesetzte Laura Fügner (TC Tübingen) ausgeschaltet hatte.

Zunächst schien hier alles klar zu sein. Hummel holte sich den ersten Satz mit 6:1 und sah fast wie die sichere Finalistin aus. Doch die Bernhauserin änderte ihre Taktik, nahm immer wieder das Tempo raus, spielte viele hohe Bälle, die bei dem starken Wind unberechenbar wurden und sicherte sich den zweiten Satz mit 2:6. Im Match-Tie-Break fand die Favoritin dann wieder zu ihrem aggressiven Spiel und setzte sich mit 10:5 durch.

Das andere Halbfinale bestritten erwartungsgemäß die an zwei und vier gesetzten Spielerinnen, Rebeka Kern (TC Bernhausen) und Mia Mack (TC Hechingen). Mack nahm hier schnell das Heft in die Hand und gewann recht deutlich mit 6:3, 6:2.

Den besseren Start im Endspiel erwischte zunächst Hummel, die sich den ersten Satz mit 6:4 sicherte. Ihre Gegnerin fand jedoch wieder zurück in die Partie und schaffte mit 7:6 den Ausgleich. Im Match-Tie-Break begann Hummel stark und steuerte auf den Titelgewinn zu, ehe ihre Fehlerquote urplötzlich anstieg. Mack nutze dies konsequent aus und sicherte sich durch das 10:8 die Nachwuchsmeisterschaft.

Im Feld der Herren sorgte Jakob Feyen (TC Friedrichshafen) im Viertelfinale für einen Paukenschlag. Er bezwang den Topgesetzten Kim Staiger (TC Waiblingen) mit 6:2,7:6. Damit traf er im Halbfinale auf Max Berner (TCWaiblingen), einen weiteren Überraschungsmann. Dieser hatte die Gunst der Stunde nach der Absage des an drei gesetzten Tobias Rief (TC Bernhausen) genutzt und sich ebenfalls in die Runde der letzten Vier gespielt. Erneut beeindruckte der Waiblinger mit seinem schnörkellosen Spiel und warf Feyen mit 7:5, 6:4 aus dem Titelrennen.

Im Endspiel traf er auf den an zwei gesetzten Igor Martic (TC Schorndorf), der im Halbfinale WTB-Kaderspieler Michale Walser (TC Bad Schussenried) mit 6:7, 6:3, 10:8 knapp bezwungen hatte. Das Endspiel wurde dann, obwohl es über zwei Stunden dauerte, überraschend zu einer klaren Angelegenheit für den favorisierten Martic. Gegner Berner hatte viele Probleme mit den immer wieder auftretenden Windböen, baute auch kräftemäßig ab und so ging der Titel mit 6:1,6:4 an den Schorndorfer.

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