Tischtennis: DJK Sportbund mit Spielen gegen Kaiserslautern und Kuppingen

Starke Leistung trotz Niederlage

Herren: TSG KaiserslauternDJK Sportbund Stuttgart 9:5
Damen: TSG KaiserslauternDJK Sportbund Stuttgart 8:4

(red/TW) Der Tabellenführer TSG Kaiserslautern war für Tischtennis Regionalligist DJK Sportbund Stuttgart Anfang November wie erwartet zu stark: Mit 9:5 besiegte die Mannschaft aus der Pfalz das Team aus dem Stuttgarter Osten in einem 3:40 Stunden langen, hart umkämpften Match. Die stärkeren Einzelspieler entschieden das Duell schließlich. In der Halle herrschte eine tolle Atmosphäre – insgesamt knapp 100 Zuschauer verfolgten den Doppelspieltag dieses Herren- und des Damen-Regionalliga-Spiels. Die Sportbund-Herren verbleiben nach dieser Niederlage mit nun 4:6 Punkten auf Rang 7 der Tabelle und erwarteten anschließend am darauffolgenden Samstag im Lokalderby den Dritten TSV Kuppingen.

Die Herrenmannschaft des DJK Sportbund in der Saison 2018/19 | Foto: Volker Arnold

Die Herrenmannschaft des DJK Sportbund in der Saison 2018/19 | Foto: Volker Arnold

„King Kara“ kann nicht alleine gewinnen

Herren: DJK Sportbund Stuttgart – TSV Kuppingen 9:3

(red/TW) Tischtennis-Regionalligist DJK Sportbund Stuttgart siegte am Samstag bei großem Zuschauerinteresse von 100 Tischtennis-Fans deutlich mit 9:3 gegen den Tabellendritten TSV Kuppingen. Der Superstar Aleksandar Karakasevic, vierfacher Europameister, holte sich zwei Einzelpunkte, doch das reichte den nominell starken Gästen nicht, um mitzuhalten. Das Team aus dem Stuttgarter Osten zeigte seine beste Saisonleistung und ließ von Beginn an keinen Zweifel über den Sieger aufkommen. Mit jetzt 6:6 Punkten verbesserte sich die Mannschaft auf Platz 6 in der Tabelle und erhöhte den Abstand auf die Abstiegsränge.

„Die Doppel waren vorentscheidend“, analysierte Sportbunds Nummer zwei, Sven Happek. Und tatsächlich versetzte der 3:0-Sensationssieg von Marius Henninger/Uros Bojic gegen Karakasevic/Ignjatov den Gästen einen Schock, diese Doppel-Niederlage traf sie empfindlich. Kuppingen fand ab diesem Zeitpunkt nicht zu seinem Spiel und ließ früh in der Gegenwehr nach.

Nach den weiteren Siegen von Hao Mu/Sven Happek (3:2 gegen Veselinovic/Blagojevic) und Alexander Frank/Nico Wenger (3:2 gegen Krammer/Jovicic) ergab sich eine 3:0-Führung nach den Doppeln für den Sportbund – die Vorentscheidung in der gesamten Partie. Dann zeigte Karakasevic, der in zwei Jahren noch einmal bei Olympia in Tokio starten möchte, seine ganze Klasse, als er Sven Happek in drei knappen Sätzen besiegte. Immer wenn es eng wurde, spielte er sein geniales Händchen aus.

Den alten Abstand stellte anschließend Sportbunds Spitzenmann Hao Mu wieder her. Beim überdeutlichen 3:0-Sieg über den geschwächten Ignjatov ließ er nie einen Zweifel aufkommen, wer der bessere Mann am Tisch ist. Die Führung auf 5:1 baute Marius Henninger aus, als er den an diesem Tag im Einzel überforderten Krammer nicht den Hauch einer Chance ließ. Dann die endgültige Entscheidung: Alexander Frank hatte bei seinem erst zweiten Saisoneinsatz in den beiden Auftaktsätzen gegen Veselinovic überhaupt keine Chance. Doch mit zunehmender Spieldauer wurde er immer sicherer und zog sein gewohnt starkes beidseitiges Topspin-Spiel auf. Im fünften Satz wurde es dann noch einmal richtig eng, doch nach dem Punkt zum 14:12 durfte Frank jubeln – die Gesamtführung war auf 6:1 ausgebaut.

Es folgten noch zwei weitere enge Partien im hinteren Paarkreuz: Nico Wenger musste sich in einer hochwertigen Kampfspiel dem starken Kuppinger Ersatzmann Jovicic nach fünf Sätzen geschlagen geben. Andere Vorzeichen am Nebentisch: Der 15-jährige Youngster Uros Bojic führte gegen den Ex-Sportbundler Blagojevic mit 10:7 im 5. Satz. Nach drei vergebenen Matchbällen gelang ihm dann aber ein 13:11-Erfolg.

Dies war neben dem Doppel-Auftakt der zweite Grund für den klaren Sportbund-Heimsieg: Drei knappe Fünfsatzspiele mit zwei Punkten Differenz gingen sämtlich an die Gastgeber. Der Rest war dann nur noch Formsache: Hao Mu musste sich wie erwartet Karakasevic klar geschlagen geben. Anschließend dominierte Sven Happek sein Gegenüber Ignjatov. Nach zwei deutlichen Sätzen gab der Kuppinger geschwächt auf. Dass Sportbunds Nummer drei, Marius Henninger, in absoluter Topform agiert, demonstrierte er dann im abschließenden Match gegen Veselinovic. Mit großer Sicherheit und aggressivem Spiel verbuchte er alle drei Sätze klar für sich. Der 9:3-Heimsieg stand fest und ließ die Sportbund-Fans jubeln.

Betreuer Thomas Walter war denn auch sehr zufrieden: „Entscheidend war, dass unser Team-Zusammenhalt stärker ausgeprägt war als bei den Gästen. Und: Der gute Start hat die Bremse gleich gelöst.“ Der Sportbund hat sich mit jetzt 6:6 Punkten von den Abstiegsrängen (2 Punkte) abgesetzt. Das nächste Spiel findet am 1. Dezember zu Hause gegen den Drittletzten Gröningen-Satteldorf statt. Dann hofft das Sportbund-Team auf weitere Punkte, um sich im Tabellenmittefeld festzusetzen.

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Informationen zum DJK Sportbund gibt es auf der Website des DJK.

 

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