Volleyball: ASV Botnang second

Volleyball Oberliga: ASV Botnang bezwingt die SG Sportschule Waldenburg und sichert sich den Relegationsplatz

SG Sportschule Waldenburg – ASV Botnang   0:3 (15:25, 21:25, 16:25)

(red/tob) Samstagnacht, irgendwo auf der Autobahn. Mannschaftssportler kennen das nur zu gut: Glücklich nach dem Sieg, durstig nach dem Erfolg, hungrig nach dem Spiel – und die Möglichkeiten sind doch äußerst begrenzt. Allzuoft müssen dann eben einschlägig bekannte Fast-Food-Ketten für ein kurzfristiges Team-Dinner im Vorübergehen herhalten.

Lukas Beckebans und die Botnanger Jungs freuen sich über den zweiten Tabellenplatz (Foto: www.tombloch.de)

Lukas Beckebans und die Botnanger Jungs freuen sich über den zweiten Tabellenplatz (Foto: www.tombloch.de)

Die Botnanger Jungs sind auf der Rückfahrt aus Hohenlohe, einen überaus deutlichen 3:0-Erfolg (25:15, 25:21, 25:16) über die SG Sportschule Waldenburg im Gepäck. Die Lust auf Waldenburger war längst gestillt, Hamburger mussten her. Und während seine Spieler sich die gelbe Pappkrone aufsetzten, stand Trainer Marc-Oliver Mestmacher noch draußen am Auto und resümierte am Telefon: „Wir haben uns so schwer getan am Anfang der Saison. Dass wir es dann schaffen, so dominant zu spielen und zehn Spiele in Folge zu gewinnen, das hätte ich nicht gedacht.“ Ohne größeren Gefühlsausbruch ergänzte er nüchtern: „Ich bin total happy.“
Die Leistung ist als umso erstaunlicher zu betrachten, da sein Team es in dieser Erfolgsserie auch schaffte, den Oberliga-Überflieger TG Bad Waldsee mit 3:0 zu schlagen sowie den Langzeit-Zweiten VfL Sindelfingen zu überholen. Damit setzte sich der ASV seinerzeit das erste Mal auf den zweiten Tabellenplatz. Der Sieg in Waldenburg hat diesen nun fest zementiert. Die Botnanger haben sich dadurch für die Aufstiegsrelegation zur Regionalliga qualifiziert. Was auch immer diese Zusatzrunde bringt, Trainer Mestmacher schwört schon jetzt große Stücke auf sein Team: „Mit dieser Besetzung sind wir Regionalliga-reif, ich trau das der Mannschaft zu. Dabei sah das anfangs gar nicht so danach aus, nachdem uns viele Stammspieler verlassen hatten.“

Doch der Weg in die vierthöchste Liga ist noch lang und nicht hürdenfrei. Im Duell mit dem Zweiten der Oberliga Baden (FT Freiburg II oder SG HTV/USC Heidelberg) wird ein weiterer Aufsteiger ausgespielt, aber ob für den Sieger tatsächlich auch ein Platz frei wird, ist noch unklar. Aufgrund der finanziell knappen Lage beim Erstligisten TV Rottenburg würde sich ein freiwilliger Abstieg in die dritte Liga selbstverständlich auch nach unten auswirken. „Wir würden auf jeden Fall das Abenteuer Regionalliga wagen“, sagte Mestmacher. Doch erst einmal soll die Oberliga-Saison zünftig beendet werden. Am kommenden Samstag, nach der letzten Partie zuhause gegen den TSV Dettingen, wird im Vereinsheim des ASV Botnang gefeiert. Sicher nicht nur mit Fast Food.

ASV Botnang: Lukas Beckebans, Moritz Müller, Guiseppe D’Apote, Georg Walther, Philipp Ernst, Bastian Goll, Roman Hoff, Sascha Preget, Patrick Thumm, Ibrahim Kuon, Philipp Ferner, Christian Copf.

www.tombloch.de

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