Volleyball: Ernüchternde Pleite für den ASV Botnang im Spitzenspiel

(red/TR) Es war alles angerichtet für die erste Herrenmannschaft des ASV Botnang in der Regionalliga Süd für einen erfolgreichen Spieltag in Freiburg: Ein Reisebus gefüllt mit unterstützenden Fans, ein voller Kader mit fitten Spielern und eine Portion Extramotivation, die so ein Spitzenspiel mit sich bringt. Dennoch fuhren die Keiler am Ende des Tages ohne Punkte und sogar komplett ohne Satzgewinn aus dem Breisgau zurück in die Landeshauptstadt. 0:3 hieß das Ergebnis gegen den USC Freiburg nach einem enttäuschenden Auftritt.

Dabei startete das Spiel sehr gut aus Botnanger Sicht. Die Jungs des Trainergespanns Ohr/Schau hatten sich viel vorgenommen und waren den Freiburgern dank ihres Einsatzes in allen Elementen überlegen. Vor allem der eigene Block stand stabil und wusste ein ums andere Mal zu überzeugen. Die Freiburger bissen sich an den hellwach agierenden Gästen zu diesem Zeitpunkt die Zähne aus und der ASV zog zur Mitte des Satzes über 14:9 auf 17:12 davon.

Doch plötzlich wackelten die Keiler und vor allem die Durchschlagskraft im Angriff aus der eigenen Annahme ging verloren. Dies führte dazu, dass auch die Annahme unsicherer wurde und den Breisgauern eine 9-Punkte-Aufschlagserie gelang. Der dadurch entstandenen Rückstand von 4 Punkte beim 17:21, konnte bis zum Satzende nicht mehr aufgeholt werden und erst zum zweiten Mal in dieser Saison mussten die Botnanger früh einem Satzrückstand hinterherlaufen (22:25).

Archivbild: Tom Könecke beim Block | Foto: ASV Botnang

Archivbild: Tom Könecke beim Block | Foto: ASV Botnang

Im Gegensatz zum letzten Spiel der Rückrunde gelang es ihnen dieses Mal allerdings nicht die eigene Nervosität wieder abzulegen und es im zweiten Satz besser zu machen. Bereits früh rannten die Keiler einem Rückstand hinterher und fanden im Verlauf des Satzes nicht zu ihrem gewohnt starken Spiel. Vor allem die ansonsten so solide Annahme und der eigene Aufschlag zeigten ein ums andere Mal große Schwächen. Dass die Freiburger eine der besten Aufschlagmannschaften der Liga sind, trug zu diesen Schwächephasen zusätzlich bei.

Im dritten Durchgang standen die Jungs des ASV nach diesem 21:25 somit mit dem Rücken zur Wand. Trainer Daniel Ohr stellte sein Team dafür gleich auf mehreren Positionen um und ändert darüber hinaus auch das Spielsystem. Der etatmäßige Zuspieler Tim Riegert startet auf der Außenangreiferposition und Chris Copf nach einer längeren Pause wegen Schulterproblemen als Diagonalangreifer. Zu Beginn des Durchgangs schienen die Wechsel Früchte zu tragen. Die Annahme stand in vielen Fällen wieder gefestigt und auch die Block-Abwehrleistung im gesamten Verbund wurde wieder besser.

Ein erneut schwaches Auftreten im Aufschlag zog den Keilern aber erneut den Zahn. Bis zum 9:6 lagen die ASVler noch in Führung, ehe der USC diese durch eine weitere Aufschlagserie wieder zum 15:11 drehte. Im Anschluss daran ging den Botnangern der Kampfeswille verloren und mit 19:25 musste der dritte Satz und damit zum ersten Mal seit über 1,5 Jahren ein Spiel ohne eigenen Punkt abgegeben werden.

Für die Mannschaft von Kapitän Lukas Beckebans gilt es nun das Spiel schnell abzuhaken und die positiven Ansätze des Wochenendes mit in die Trainingswoche zu nehmen. Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Keiler zum nächsten Auswärtsspiel gegen den VfB Friedrichshafen 2. Das Duell in der ZF Arena soll dabei nicht zu einem weiteren Stolperstein werden und die Jungs sind bereit für Wiedergutmachung.

Ein riesiger Dank der Mannschaft gilt einmal mehr den einzigartigen Fans. Fast 20 Reiselustige traten die Auswärtsfahrt mit an und sorgten für eine tolle Unterstützung. Alleine die hervorragenden Schneckennudeln von Frau Schmid hätten einen Sieg im Breisgau verdient gehabt.

ASV Botnang:
Lukas Beckebans, Tom Könecke, Till Klassen, Philipp Ferner, Jan Lukas Schindler, Ferdinand Gerstenberger, Dirk Mehlberg, Nick Schulz, Johannes Elsäßer, Tim Riegert, Christian Copf, Lennart Pfaller

Mehr Volleyball bei SNordsport finden Sie hier.

Mehr Informationen dazu finden Sie auch auf der Website der ASV-Volleyballer.

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