Volleyball: In Sachsen siegen

Allianz MTV Stuttgart II hat sich für den Auswärtstrip nach Dresden viel vorgenommen

(red/tob) In der 1. Bundesliga sind die Treffen zwischen dem Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart stets von einer extrem hohen Motivation, viel Emotion und sehr viel Kampfgeist geprägt, inklusive gelegentlicher Wortgefechte der Trainer an der Seitenlinie. Da wird seit Jahren eine gewisse Erzrivalität gepflegt, die nun sogar gekrönt wird, weil beide Teams im Viertelfinale des europäischen CEV-Cups aufeinandertreffen. Anders sieht es mit den jeweiligen Nachwuchsteams in der 2. Bundesliga aus. Zwar gibt es auch hier kein Team, dass eindeutig über den anderen dominiert, doch in der Vergangenheit waren die Auswärtstrips von Allianz MTV Stuttgart II zum VCO Dresden selten von einem blitzblanken Auftritt oder gar von einem Stuttgarter Sieg gekrönt.
„Wir haben sehr oft dort keine gute Figur abgegeben und sind unzufrieden nach Hause gefahren“, weiß auch der Stuttgarter Trainer Johannes Koch. Über 500 Kilometer Anfahrt, für oft nur knapp über eine Stunde Spielzeit, und mit hängenden Köpfen wieder zurück – das soll dieses Mal ganz anders laufen, wenn Allianz MTV Stuttgart am Sonntag, 11. Februar, um 14 Uhr im Sportschulzentrum in Dresden antritt. „Das hat sich das Team bereits bei der Besprechung vor der Saison fest als Ziel vorgenommen“, verrät Koch. Die längste Anreise der Saison soll endlich in einer beschwingten Rückfahrt münden.

Julia Wenzel (rechts) und ihr Team von Allianz MTV Stuttgart II will in Sachsen den 3:0-Hinspielerfolg wiederholen | Foto: www.tombloch.de

Julia Wenzel (rechts) und ihr Team von Allianz MTV Stuttgart II will in Sachsen den 3:0-Hinspielerfolg wiederholen | Foto: www.tombloch.de

Da passt es auch prima ins Konzept, dass seine Mannschaft nach einer längeren Durststrecke von sieben Niederlagen in Folge am vergangenen Spieltag endlich wieder einmal gewonnen hat, mit dem deutlichen 3:0-Erfolg über die TG Bad Soden. „Der Sieg war gut für den Kopf, aber auch für unseren Prozess, in dem wir uns gerade befinden“, sagt Koch. „Schließlich sind Siege das Elixier unserer Arbeit.“ Die gute Laune ist da. „Verrückt ist, dass die davor auch da war, aber jetzt ist doch alles ein wenig entspannter für uns.“ Auch deutet sich eine Verbesserung der personellen Situation an. Auch wenn Jennifer Böhler erneut mit Knieproblemen (Patellasehnen-Spitzensyndrom) wohl nun länger ausfällt, sind Spielführerin Martha Deckers (Knie) und Sophia Bodlée diese Woche wieder regelmäßig im Training. Und auch die langzeitverletzte Jelena Wlk (erneuter Kreuzbandriss) will diese Woche wieder ins Balltraining einsteigen. „Wir wollen unsere Entwicklung fortsetzen und zeigen, dass wir dies auch auswärts abrufen können“, sagt Koch, auf einen Sieg in Sachsen hoffend.

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